🌱 Tomaten umtopfen – wann, wie & welcher Topf wirklich passt
Nach dem Pikieren kommt für viele Tomatenpflanzen der nächste wichtige Schritt: das Umtopfen.
Gerade für Balkon- und Kübelgärtner ist dieser Moment entscheidend dafür, ob die Pflanzen kräftig weiterwachsen oder dauerhaft schwächeln.
In diesem Artikel erfährst du:
Wenn du dir einen Überblick über alle Schritte im Tomatenjahr wünschst – von der Aussaat bis zur Ernte – findest du ihn in meinem Guide „Tomaten anbauen für Anfänger“.
Was bedeutet „Tomaten umtopfen“ eigentlich?
Beim Umtopfen setzt du deine Tomatenpflanze in einen größeren Topf, damit sie mehr Platz für Wurzeln, Nährstoffe und Wachstum bekommt.
👉 Wichtig:
Beide Schritte haben unterschiedliche Aufgaben – und sollten nicht verwechselt werden.
Das Pikieren (der nächste Schritt nach dem Tomaten aussäen) erfolgt deutlich früher und beschreibt das Vereinzeln junger Keimlinge. Wann und wie du Tomaten richtig pikierst, erkläre ich dir im Artikel „Tomaten pikieren – wann und wie es richtig gemacht wird“.
🌿 Wann sollte man Tomaten umtopfen?
Es gibt keinen festen Kalendertag, aber klare Anzeichen.
In der Regel topfst du Tomaten nach dem Pikieren um, sobald sie spürbar wachsen und der bisherige Topf zu klein wird.
Typische Zeitpunkte:
👉 Nicht warten, bis die Pflanze leidet – Tomaten reagieren empfindlich auf Platzmangel.
🔍 Woran du erkennst, dass es Zeit zum Umtopfen ist
Ein Umtopfen ist sinnvoll, wenn:
Das sind klassische Zeichen dafür, dass der Topf zu klein geworden ist.
⚱️ Wie groß muss der Topf für Tomaten sein?
Eine der häufigsten Anfängerfragen – und extrem wichtig.
Grundregel
👉 Eine Tomatenpflanze = ein Topf
Empfohlene Größen
Je größer der Topf:
⚠️ Zwei Tomaten in einem Topf?
→ Keine gute Idee. Sie konkurrieren um Wasser und Nährstoffe.
🌱 Welche Erde eignet sich zum Umtopfen?
Tomaten brauchen:
Geeignet sind:
👉 Reine Aussaaterde ist zu nährstoffarm für diese Phase.
Nach dem Umtopfen starten Tomaten in der Regel ohne zusätzliche Düngung, da frische Erde genügend Nährstoffe enthält.
✋ Tomaten richtig umtopfen – kurz & einfach erklärt

Tomaten umtopfen einfach gemacht – so gehst du vor:
- neuen Topf vorbereiten (ausreichend groß und mit Abzugsloch)
- etwas Erde einfüllen
- Pflanze vorsichtig aus dem alten Topf lösen
- Tomate etwas tiefer einsetzen als zuvor
- Erde auffüllen und leicht andrücken
- gut angießen
- hell, aber nicht vollsonnig stellen

Tipp: damit nur das Wasser aus dem Topf läuft und nicht die Erde, lege ein paar zerbrochene Terracotta-Stücke oder ein paar Kieselsteine über das Loch.
Durch das tiefere Einsetzen bildet die Tomate zusätzliche Wurzeln – das sorgt für einen stabileren Stamm.
😌 Nach dem Umtopfen: Das ist völlig normal
Viele erschrecken sich, wenn Tomaten nach dem Umtopfen kurz schlapp wirken.
👉 Keine Sorge – das ist normal.
Typisch ist:
Wichtig:
In der Regel wachsen Tomaten danach kräftiger weiter als zuvor.

⚠️ Häufige Fehler beim Tomaten umtopfen
Diese Fehler solltest du vermeiden:
👉 Tomaten mögen Stabilität, nicht ständiges Umsetzen.
🔄 Wie geht es nach dem Umtopfen weiter?
👉 Passend dazu:
Nach dem Umtopfen wachsen Tomaten entweder im Kübel weiter oder werden später ins Beet ausgepflanzt. Worauf es danach ankommt, erfährst du im Artikel „Tomaten pflegen – gießen, düngen, ausgeizen“.
🎯 Fazit: Umtopfen gibt Tomaten den nötigen Raum
Tomaten umzutopfen ist kein komplizierter Schritt – aber ein entscheidender.
Mit ausreichend Platz, guter Erde und etwas Ruhe nach dem Umsetzen legst du die Grundlage für gesunde, kräftige Pflanzen und eine reiche Ernte.
👉 Wenn du dir eine klare Übersicht über alle Schritte im Tomatenjahr wünschst, inklusive Checklisten und Saisonplanung, ist das kostenlose Starterpaket ein idealer Begleiter.
👉 Wenn du tiefer einsteigen möchtest, findest du in meinem Tomatenbuch den kompletten Leitfaden – von der Aussaat bis zur Ernte.
